Der Welt-Lepra-Tag macht auf Lepra aufmerksam und setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.
„Gib einem Menschen einen Fisch, und er wird einen Tag satt. Lehre ihn zu fischen, und er wird ein Leben lang satt.“
TrueWorldHelp setzt Selbsthilfeprogramme um, die armen und schutzbedürftigen Witwen Unterstützung, Anleitung und Stärkung bieten.
Diese Programme helfen Witwen, Armut und Hunger aus eigener Kraft zu überwinden. Ehrenamtliche Koordinatorinnen und Koordinatoren begleiten sie dabei, ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen, ihre Rechte auf Entscheidungsfreiheit, Zugang zu Chancen und Ressourcen wahrzunehmen und Kontrolle über ihr eigenes Leben innerhalb und außerhalb des Haushalts zu gewinnen. Gleichzeitig stärken die Programme ihre Fähigkeit, sozialen Wandel mitzugestalten.
Zur Sicherung des langfristigen Erfolgs bieten wir Erwachsenenbildung, berufliche Trainings und Informationskampagnen an. Diese fördern Selbstvertrauen, erweitern Handlungsspielräume, verbessern den Zugang zu Ressourcen und unterstützen strukturelle Veränderungen. Die benötigten Mittel werden vollständig von der Organisation bereitgestellt.
Die Teilnehmerinnen bilden Gruppen, die sich zweimal pro Woche treffen. Unter Anleitung von Koordinatoren und Trainerinnen erlernen sie praktische Fähigkeiten wie Nähen, Friseurhandwerk, Landwirtschaft, Perlenarbeit, Korbflechten, Taschenherstellung, Herstellung lokaler Butter, Batik- und Färbetechniken sowie weitere Handwerke.
In mehreren Regionen zeigt das Programm bereits positive Ergebnisse. Viele der hergestellten Produkte werden auf lokalen Märkten verkauft und verbessern direkt die Lebenssituation der Witwen.
Die Organisation TWH unterstützt den Aufbau der Programme und Gruppen, koordiniert freiwillige Helferinnen und Helfer und bietet kontinuierliche Unterstützung in den jeweiligen Gemeinden.
Oft braucht es nicht viel, damit Familien den Kreislauf der Armut durchbrechen und unabhängig werden.